Licht sorgt für Erleuchtung

Licht sorgt für Erleuchtung

Wie die Beleuchtung Ihres Büros zu Gesundheit und Fitness beiträgt

Die Sonne wurde in antiken Hochkulturen häufig als Gott verehrt. Kein Wunder: Ohne ihre Energie wäre Leben in den uns bekannten Formen unmöglich – und ihr Licht tut uns Menschen einfach gut. Sonnenlicht senkt den Blutdruck, verbessert das Immunsystem und regt die Produktion des Glückshormons Serotonin an. Was aber tun wir, wenn wir den ganzen Tag im Büro sitzen oder die Sonne im Winter kaum zu sehen ist? Dann kommt es auf die richtige Beleuchtung an. Wir haben einige Tipps gesammelt, die Ihnen dabei helfen, die positiven Wirkungen von Licht in Ihrem Unternehmen zu nutzen.

Natürliches Tageslicht

Grundsätzlich sollten Sie im Büro so viel natürliches Tageslicht wie möglich nutzen. Es fördert die Konzentration Ihrer Mitarbeiter und sorgt auch für bessere Stimmung. Deshalb gehören große Fenster zur Basisausstattung eines modernen Bürogebäudes. Gerade an Bildschirmarbeitsplätzen kann Licht allerdings schnell zum Störfaktor werden – achten Sie deshalb darauf, dass die Fenster auch Jalousien und Rollos zur Lichtregulation haben.

Künstliches Tageslicht

Darüber hinaus gibt es diverse Möglichkeiten, Tageslicht gewissermaßen künstlich zu erzeugen. Die entscheidenden Faktoren sind hier Helligkeit, Lichtfarbe und Dynamik. Helligkeit oder Beleuchtungsstärke misst man in Lux. Für die Tätigkeit an einem Bildschirmarbeitsplatz werden mindestens 500 Lux gefordert; zum bequemen Lesen sollten es eher 800 bis 1000 Lux sein. Zum Vergleich: Ein heller Sommertag kann bis zu 100.000 Lux erzielen. Die Lichtfarbe oder Farbtemperatur wird in Kelvin gemessen – man unterscheidet grob zwischen Warmweiß (weniger als 3.300 Kelvin), Universalweiß (3.300 bis 5.300 Kelvin) und Tageslicht (über 5.300 Kelvin). Für die Arbeit wird Universalweiß empfohlen, da diese Lichtfarbe eine nüchterne Atmosphäre schafft und so für volle Konzentration sorgt.

Blau aktiviert, Gelb beruhigt

Schließlich sollte sich die Beleuchtung auch dynamisch dem natürlichen Tageslicht anpassen. Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie empfiehlt für den Morgen zwischen 8 und 10 Uhr beispielsweise eine vertikale Beleuchtungsstärke am Auge von 250 Lux und eine Farbtemperatur von 8.000 Kelvin. Tagsüber sollen großformatige Leuchten und aufgehellte Decken für eine flächige Beleuchtung mit hohen Blauanteilen im Licht und Beleuchtungsstärken von mehr als 500 Lux für Belebung sorgen. Gegen Abend wird gerichtetes, warmweißes Licht aus direkt strahlenden Leuchten und eine zurückgenommene Helligkeit empfohlen, damit der Körper das Schlafhormon Melatonin bilden kann. Ein solches dynamisches Beleuchtungssystem hat die Firma Osram für den Einsatz in Schulen entwickelt: Während des Unterrichts erstrahlt der Klassenraum bläulich und in den Pausen wird zu gelblichem Licht gewechselt.

Fazit

Ein gutes Beleuchtungskonzept kann entscheidend dazu beitragen, die Gesundheit und Produktivität Ihrer Belegschaft zu steigern – gerade in der dunklen Jahreszeit.

 

 

 

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