Was bringt das neue Jahr? 5 Trends, auf die Sie 2018 achten sollten

Was bringt das neue Jahr? 5 Trends, auf die Sie 2018 achten sollten

2017 geht zu Ende – Zeit, in die Zukunft zu blicken: Der Informationsdienst TrendScanner hat 5 Trends ermittelt, die in den nächsten Monaten das Marktgeschehen bestimmen werden.

 

  • Senioren als digitale Vorreiter

Die Bedürfnisse älterer Konsumenten tragen immer mehr dazu bei, neue Technologien nach vorne zu bringen. So wird in Japan darüber nachgedacht, Personen ab 75 Jahren nur noch Autos mit einem Notfall-Bremssystem fahren zu lassen. Die Alterung der Gesellschaft beschleunigt in vielen Lebensbereichen die Automatisierung: So soll der digitale Sprachassistent Alexa demnächst großflächig in US-amerikanischen Seniorenheimen zum Einsatz kommen und Liefer-Roboter der Firma Starship sollen für Senioren kleinere Einkäufe übernehmen.

  • Von Hightech zu Hightouch

Je mehr Zeit wir vor Bildschirm oder Display verbringen, desto wertvoller werden fassbare, reale Erlebnisse. Der US-Soziologe Richard Ocejo hat eine Rückkehr zu traditionellen Berufen festgestellt: Immer mehr junge Uni-Absolventen wollen am Ende des Arbeitstages ein fassbares Produkt in der Hand halten und ergreifen daher Berufe wie Metzger oder Schreiner. Unternehmen können diesen Trend zum Beispiel für sich nutzen, indem sie ihre Produkte mit haptischen Elementen anreichern.

  • Von Amazon lernen

Amazon und Uber machen es vor: Plattform-Anbieter verkaufen nicht nur Produkte, sondern agieren auch als Vermittler. Sie helfen fremden Unternehmen dabei, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen oder ermöglichen es ihren Kunden, untereinander ins Geschäft zu kommen. Solche Plattformen sind auf vielen weiteren Märkten denkbar; etablierte Anbieter werden also überlegen müssen, welche Elemente einer solchen Plattform-Strategie sie übernehmen können.

  • Neue Kollegin: Siri

Sprachassistenten oder Chatbots kennen wir schon aus dem Smart Home-Bereich. Doch wenn man Trendforschern glauben darf, ist das erst der Anfang: Demnächst sollen Mitarbeiter mehr mit Bots als mit ihren menschlichen Kollegen interagieren. Die US-Firma Overstock zum Beispiel setzt für Krankmeldungen einen Chatbot namens Mila ein, der nicht nur gute Besserung wünscht, sondern auch die Verlegung wichtiger Termine einleitet. Und bei Microsoft beantwortet ein Bot Fragen zum Gehalt oder zum Kantinenessen.

  • Mit Apps Kleinstmärkte erschließen

Smartphones ermöglichen eine extrem kleinteilige Anpassung an die Bedürfnisse des Kunden: Was er nicht bezahlen möchte, lässt man einfach weg. Der Vermittlungsdienst Zyp bietet zum Beispiel per App die Reinigung einzelner Räume wie Küche oder Bad an. Der australische Anbieter Trov ermöglicht hingegen die Online-Versicherung einzelner Gegenstände: Vom Handy über das Fahrrad bis zur Spielkonsole.

 

« zurück herunterladen