Wissen, was man wissen will – Tipps für eine erfolgreiche Marktanalyse

Wissen, was man wissen will – Tipps für eine erfolgreiche Marktanalyse

Um Ihren wirtschaftlichen Erfolg auf eine nachhaltige Basis zu stellen, sollte Ihr Unternehmen das Marktsegment kennen, in dem es sich bewegt: Welche Produkte oder Dienstleistungen werden von potenziellen Kunden nachgefragt? Wie ist es um ihre Kaufkraft bestellt? Wie steht das eigene Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb da? Solche Informationen können Ihnen helfen, strategische Entscheidungen zu treffen und Ihre Firma in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Wir haben einige Tipps & Tricks zusammengestellt, die Sie dabei unterstützen.

 

1. Thema eingrenzen

Vor Beginn Ihrer Marktanalyse sollten Sie wissen, welches Wissen für Sie überhaupt von Interesse ist. Ohne eindeutige Festlegung etwa von Zielgruppe und Fragestellung werden Sie unter Umständen eine Menge irrelevanter Daten sammeln. Zu den relevanten Daten für ein Produkt oder eine Produktgruppe gehören meist die Marktgröße, die Marktentwicklung und das vorhandene Marktpotenzial. Je nach Geschäftssegment und Erkenntnisinteresse können außerdem unterschiedliche Methoden der Befragung sinnvoll sein: Bei der quantitativen Marktforschung geht es um numerische Angaben etwa zur Beliebtheit eines bestimmten Produkts, während es bei qualitativen Befragungen um Einstellungen und Motive geht. Im B2B-Bereich werden solche qualitativen Befragungen häufig in der Form des Experteninterviews durchgeführt, da es hier in der Regel nur beschränkte Zielgruppen und kaum belastbare quantitative Daten gibt.

2. Ressourcen einplanen

Je nach Thema kann eine solche Befragung mit erheblichem Aufwand verbunden sein: Zu den Voraussetzungen einer erfolgreichen Marktanalyse gehört ein qualifiziertes Personal ebenso wie ein CRM-System und andere EDV-Werkzeuge – außerdem kosten ausführliche Befragungen natürlich auch Zeit. Marktanalysen sollten auf keinen Fall eine Zusatzbelastung für Ihr Vertriebsteam sein. Es kann daher gute Gründe geben, einen externen Dienstleister einzuschalten. Ein Dienstleister kann schnell qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stellen und bringt wertvolle Erfahrung mit. Zudem werden externe Fachkräfte bei Befragungen wahrscheinlich weniger voreingenommen agieren.

3. Gründlich recherchieren

Befragungen sind freilich nur ein Bestandteil einer guten Marktanalyse. Schon vor der Befragung sollte eine sorgfältige Recherche erfolgen – und sei es nur, damit die Befragung nicht unnötig lang wird und Ihre Interviewpartner verschreckt. Außerdem sind heute viele Daten kostenlos im Internet zugänglich: Von Branchenverbänden und Marktforschungsinstituten über Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater bis hin zum Statistischen Bundesamt lassen sich zahlreiche Erhebungen Dritter nutzen. Allerdings sollten Sie diese Daten nie unkritisch übernehmen – schließlich erfolgen viele Veröffentlichungen zu ganz bestimmten Zwecken. Nutzen Sie auch die Daten in Ihrem CRM-System! Möglicherweise wissen Sie schon viel mehr über Ihre Kunden, als Sie selbst wissen.

4. Maßnahmen ableiten

Sie haben eine Menge Daten ermittelt – so weit, so gut. Doch dies  ist erst der Anfang: Die erhobenen Daten sind kein Selbstzweck! Analysieren Sie die Ergebnisse und ermitteln Sie Ziele, die sich daraus ergeben: Vielleicht können Sie im kommenden Geschäftsjahr Ihren Marktanteil erhöhen? Die Daten aus Ihrer Marktanalyse können dabei helfen, entsprechende Maßnahmen zu formulieren. Und die Wirksamkeit dieser Maßnahmen können Sie in einer weiteren Analyse überprüfen. So nutzen Sie Ihr wachsendes Wissen über den Markt, um noch besser und erfolgreicher zu werden.

Fazit

Für eine erfolgreiche Marktanalyse müssen Sie zunächst wissen, was Sie wissen wollen – alles Weitere ergibt sich fast wie von selbst. Wie Sie die erhobenen Daten dann nutzen, haben Sie selbst in der Hand – werden Sie aktiv!

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